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Anordnung des gesammelten Stoffes

Dieser Schritt, der immer nach der Stoffsammlung (siehe links in der Navigationsleiste) erfolgen sollte, wird auch Gliederung genannt. Du musst das Material, dass du in der Stoffsammlung zunächst nur visuell geordnet hast, nun so ordnen, das ein Nacheinander entsteht. Schließlich kann man Fakten in einem Text nur nacheinander anbieten.

So sind wir also schon beim Aufbau einer Erörterung angekommen.

In der groben Unterteilung sind sich alle Erörterungen gleich. Sie haben alle

ª    Einleitung

ª    Hauptteil

ª    Schluss

Na, das kennst du sicherlich auch von ganz anderen Texten. Aber die Unterteilung/Gliederung einer Erörterung geht noch weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Einleitung sieht für alle Erörterungen gleich aus.                                                         (zum Anfang der Seite)

Sie sollte folgende Punkte und Unterpunkte enthalten:

ª      Interessengruppen

o          Wer ist an diesem Thema interessiert? Sollte im Thema ein "du" oder "ich" stehen, ist u.a. der Schreiber Interessent.

o          Warum interessiert dieses Thema?

ª      Erläuterung/Definition der wichtigsten Begriffe des Themas mit Hilfe von

o          Umschreibung mit anderen Wörtern

o          Abgrenzung von anderen Begriffen

o          Eingrenzung durch Negativformulierungen.

ª      Präzisierung des Themas: Eingrenzung oder Ausweitung

 

Dabei ist die Reihenfolge der drei Hauptpunkte nicht festgelegt. Manchmal ist es sicherlich besser, mit der Erläuterung der wichtigsten Begriffe zu beginnen. Die Eingrenzung/Ausweitung des Themas sollte logischer Weise immer als letzter Punkt der Einleitung auftauchen. Er kann auch wegfallen, wenn du das Thema nicht verändern willst.

Die Eingrenzung/Ausweitung ist der eigentlich schwierigste Punkt! Du darfst das Thema natürlich nicht so weit verändern, dass es nichts oder kaum noch etwas mit dem gestellten Thema zu tun hat. Wenn du dir nicht sicher bist, lasse diesen Punkt besser weg!!!

Es heute Mode geworden, zum Beginn der Einleitung eine sogenannte „Personal-Story“ zu erzählen. Das beginnt so: „Frau B. aus H. hat ein Problem: Sie …“ Du kennst derartige Anfänge aus der Zeitung. Ich weiß nicht, ich finde diese Methode ein wenig albern, aber wenn du es geschickt anfängst, kannst du so den Leser natürlich gleich gut einstimmen auf deine Arbeit.

Zum Schluss der Einleitung solltest du einen Überleitungssatz schreiben. (zum Anfang der Seite)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptteil: Hier unterscheiden sich die vier Erörterungsarten.                                    (zum Anfang der Seite)

einfache Erörterung

 

dialektische Erörterung

Ursachen-Folgen-Erörterung

Besinnungsaufsatz

inhaltlich gegliedert

ª      Pro

ª      These 1

ª      These 2

         usw.

ª      kontra

ª      Gegen-These 1

ª      Gegen-These 2

ª      Ursachen

ª      Folgen

ª      Lösungsvorschläge

Die Lösungsvorschläge können auch Bestandteil des Schlusses sein, dann gehören sie zur Synthese.

inhaltlich gegliedert

Die vier Erörterungsarten sind also vor allem im Hauptteil sehr unterschiedlich aufgebaut. Deshalb habe ich diesen jeweils eine eigene Seite gewidmet. Die für deine Arbeit wichtigen Informationen holst du dir am besten über die Navigationsleiste links. (zum Anfang der Seite)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
Schluss                                                                                                                                                                    (zum Anfang der Seite)

Der Schluss ist wieder für alle Erörterungsformen ziemlich gleich. Er enthält die sogenannte Synthese. Das bedeutet, du musst deine Überlegungen und Untersuchungsergebnisse zusammenfassen. Und so enthält der Schlusse folgende Unterpunkte:

ª      Zusammenfassung der Argumente

ª      Schlussfolgerung und persönliche Entscheidung

ª      Ausblick

(zum Anfang der Seite)

 


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