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Stoffsammlung

Du solltest auf jeden Fall eine der drei Methoden zur Stoffsammlung nutzen. Am besten du wendest zunächst die Cluster-Methode an, um sie dann mit der Mindmap zu überarbeiten. Dann kannst du anschließend zur Stoffanordnung (siehe Navigationsleiste links) gehen.

Methoden der Stoffsammlung:

ª                          Cluster-Methode

ª                          Mindmap

ª                          Liste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Cluster-Methode                                                                                                                            (zum Anfang der Seite)

hat sich als die effektivste herausgestellt, ein umfangreiches Material zu einem Thema zusammen zu stellen. Sie bedient sich dabei sprachlicher und visueller Elemente, um alle „Gedächtnisvorräte“ anzuzapfen. Am besten ein Beispiel:

Du siehst in der Mitte den zentralen Begriff, um den es in der Erörterung gehen soll. „schminken“

 

Wie wird ein Cluster erarbeitet?

1.   Schreibe und zeichne so schnell wie möglich.

2.   Zeichne um jeden neuen Begriff einen Kreis.

3.   Verbinde den neuen Kreis mit einem schon vorhandenen.

4.   Denke und „schaue“ entlang einer Begriffskette, bis deine Phantasie erlahmt.

5.   Beginne wieder beim zentralen Begriff oder einem Unterbegriff und denke/schaue erneut.

6.   Wenn deine Phantasie allmählich insgesamt erlahmt, suche nach Verbindungen zwischen Unterbegriffen.

zu 1.:

Du solltest schnell arbeiten, um dein kritisches Denken auszuschalten. Es geht hier mehr um Phantasie. Unsinnige Begriffe kannst du hinterher wegstreichen, jetzt lasse sie unbedingt stehen! Insofern gleicht die Cluster-Methode dem Brainstorming. Hier „brainstormst“ du allerdings allein.

zu 2. und zu 3.:

Die grafischen Elemente sind wichtig, auch wenn sie dir unwesentlich erscheinen. Sie regen dein Bildgedächtnis an, da sie aus Wörter so etwas wie Bilder machen.

zu 4. und zu 5.:

„Denken“ und „schauen“ sollen als Verben die für das Sprach- und das Bildgedächtnis stehen. Beide sollen ‑ in Wechselwirkung ‑ sich gegenseitig anregen. Diese gegenseitige Beeinflussung und Anregung nennt man auch Synergie-Effekt.

zu 6.:

Die nachträgliche erste Überarbeitung zeigt dir, dass viele Bereiche des Themas nicht nur untereinander Ketten bilden, die über den Zentralbegriff verbunden sind, sondern ein ganzes Netzwerk. Dieses Netzwerk zu erfassen, zu analysieren und geschickt darzustellen ist die Aufgabe der Erörterung.

Als Hilfsmittel, die Fantasie anzuregen, haben sich die Fragepronomen immer wieder bewährt. Wenn Du sie gleich an das Zentralwort schreibst, fallen dir bestimmt gleich viele weitere Begriffe dazu ein. Diese Fragepronomen helfen weiter:

wer, was, wo, wann, wie lange, wie, womit, wie oft,warum, wozu, was folgt (daraus), unter welcher Bedingung.

Am besten lernst du sie auswendig und schreibst sie dir gleich zu Beginn deiner Arbeit auf eine Zettel. Dann kannst du sie die ganze Arbeit über (eben nicht nur beim „Clustern“) benutzen und an den einzelnen Stationen der Erarbeitung „abhaken“. (zum Anfang der Seite)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mindmap                                                                                                                                                     (zum Anfang der Seite)

sieht zunächst ziemlich ähnlich aus. Allerdings dient sie der ersten groben Ordnung der durch die Phantasie gefundenen Begriffe. Im Prinzip geht es dabei um die Zuordnung von Ober- und Unterbegriffen. Schau einmal:

 

Du siehst den Zentralbegriff wieder in der Mitte. Von ihm zweigen Unterbegriffe ab, denen wiederum Unterbegriffe zugeordnet sind.

Die Mindmap zeigt nun deutlich, dass unsere Phantasie einige Bereiche recht gut gefüllt hat, andere hingegen recht stiefmütterlich behandelt hat. Wir müssten sicherlich für eine ausgewogene Arbeit den Ast „Kultur“ noch um einiges erweitern. (zum Anfang der Seite)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Liste                                                                                                                                                    (zum Anfang der Seite)

ist die traditionelle Art der Stoffsammlung. Hier werden alle Begriffe, die einem zum Thema einfallen, untereinander aufgelistet. Diese Methode hat den großen Nachteil, dass die visuelle Seite unseres Gedächtnisses und Denkapparates nicht angesprochen wird. Sie ist also weniger geeignet, eine gut gefüllt Stoffsammlung zu erzeugen. (zum Anfang der Seite)


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