1. Lies die Kurzgeschichte mehrfach und versuche, die Gedankenbewegung des Textes zu erfassen!

2. Versuche Sinnabschnitte herauszufinden und das Textganze zu gliedern!

3. Welche Sätze, Abschnitte, Szenen, Vorgänge, Gestalten heben sich aus dem Ganzen der Kurzgeschichte besonders heraus? Inwiefern widmet ihnen der Dichter besondere Aufmerksamkeit?

4. Welche Stelle der Kurzgeschichte scheint Dir ein Wendepunkt, welche der Höhepunkt zu sein?

5. Vergleiche Einleitung und Schluss!

6. Wie ist der geschilderte Vorgang, die besondere Situation sprachlich ausgedrückt?

7. Was fällt Dir an der sprachlichen Gestalt auf (Länge und Kürze der Sätze, Satzbau, Zusammenhang der Sätze; Wortwahl, Wortarten, Wortformen, Wortstellung, Wortbereiche; Klang, Farbe, Rhythmus, Tonführung, Sprachkurve)?

8. Durch die Erzählung, die Kurzgeschichte schimmern Kernworte, Leitworte, Zeichen, Chiffren, Symbole, die eine ganz eigene Erfahrung der Dinge aussagen. Welche sind bezeichnend? Inwiefern haben sie eine Bedeutung für die Sinnaussage der Kurzgeschichte?

9. Beachte den Schluss! Ist die Darstellung offen oder geschlossen?

10. Welchen Zweck verfolgt der Dichter mit seiner Darstellung?

11. Sind Dir vergleichbare ähnliche oder entgegengesetzte Darstellungen bekannt?

12. Ist eine Übereinstimmung zwischen dem Außen und Innen, zwischen dem Gegenständlichen, Konkreten und dem Seelischen, Abstrakten festzustellen?

13. Verweist die Kurzgeschichte ins Transzendente?

14. Stelle die Beziehung zur Gegenwart oder zu Deinen eigenen Erfahrungen her!

15. Welche Wirkung übt die Kurzgeschichte auf Dich aus?